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Verein zur Förderung, Anwendung und Erforschung der gestützten Kommunikation (fc)

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1.7.3 Protokoll der GV vom 28.1.2011

Geänderte Fassung vom 11.3.2011

Freitag, 28. Januar 2011, 17 Uhr, im Restaurant Vorderberg in Zürich. Es liegen zahlreiche Entschuldigungen vor, wegen Terminkollisionen und Krankheit. Die Beteiligung ist zahlenmässig entsprechend bescheiden. Den Vorsitz führt der Präsident, Ronald Roggen.

1. Auf die Wahl eines Stimmenzählers wird verzichtet. Die Traktandenliste wird genehmigt, ebenso das Protokoll 2010.

2. Bericht 2010: Es wird auf das Papier des Präsidenten vom 20.12.2010 verwiesen. Wichtig waren das Erarbeiten von Richtlinien zur fc-Qualität und die Begegnung mit Prof. Dr. Peter Brugger. Erstmals kam das externe Sekretariat, geführt von Felix Rothenbühler, zum Tragen, die Erfahrung damit ist sehr gut. Das Projekt “Autonomie” braucht ausser dem Migros-Beitrag noch weitere Mittel, dann kann es losgehen. Beim Facebook-Projekt “Veranda” machen 16 Personen mit, leider noch zu wenig Nutzer.

3. Rechnung 2010, Revisorenbericht und Budget 2011: Der Vorstand hat es unterlassen, für 2010 die Mitgliederbeiträge zu erheben, deshalb unterbleibt die ausführliche Rechnungsablage mitsamt Décharge. Beides soll an der GV 2012 nachgeholt werden. Dem fcforum gehören 52 Einzelpersonen und 11 Institutionen an. Erwartet werden damit Mitgliederbeiträge in der Höhe von CHF 4450.00. Wegen der fehlenden Beiträge 2010 entwickelte sich der Saldo des Postcheckkontos von CHF 6007.35 auf 4704.50. Der Vorstand wird an seiner ersten Sitzung Massnahmen prüfen. Vor allem ist zu erwägen, nach der Beitragserhebung 2011 eine separate Sammlung auf freiwilliger Basis zu organisieren, was angesichts des Mittelbedarfs nötig wäre (s. Projekt “Autonomie”). Der Vorstand hält die Situation indessen nicht für kritisch.

4. Wahlen in den Vorstand: Gabriele de Rinaldis scheidet aus dem Vorstand aus, ihr wird gedankt. Neu gewählt wurden Claudia Lüthi, die in der Bärau für fc verantwortlich ist, und Cordula Jerke, Ergatherapeutin in Schöftland mit grosser Erfahrung in UK und fc. Der Präsident drückt seine Freude über diese Bereicherung des Vorstandes aus.

5. Richtlinien zur fc-Qualität: Diese Richtlinien wurden auf Vorstandsebene erarbeitet und verabschiedet. Sie sind nicht einfach sakrosankt, sie gelten als Richtschnur und können jederzeit vom Vorstand überarbeitet werden. An der GV wird nach deren Präsentation die Frage geäussert, ob nicht das Kriterium Autonomie übertrieben stark zum Zuge kommt und man darob die fc-Arbeit vernachlässigen könnte, wenn Autonomie nicht gegeben ist. Damit könnte zuviel Druck entstehen. Von Vorstandsseite wird dies dahingehend korrigiert, als Autonomie in den Richtlinien als ein anzustrebendes Ziel beschrieben ist und nicht als zwingende Voraussetzung für die fc-Tätigkeit.Damit sind die Richtlinien zur Kenntnis genommen.

6. Programm 2011: Es wird auf das Papier des Vorstandes verwiesen. Wichtig sind Präsentationen in Ärztekreisen. Ausserdem wird am 17. Mai ein Workshop Kommunikation angeboten, um zu verhindern, dass Personen, die fc lernen und bei Nutzern anwenden, zwar sehr viel wissen über das “f”, aber zu wenig über das “c”. Das könnte bewirken, dass Kommunikationsstörungen allgemeiner Art nicht erkannt und auch nicht behoben werden.

7. Varia: Martin Jäger hat im Kanton Bern eine Beschwerde eingereicht, die sich auf die fehlende Kostenübernahme für fc-Einsätze bezieht. Die Beschwerde zielt auf eine Gleichberechtigung mit anderen Behinderten (z. B. Gehörgeschädigte), denen Mittel zur Überbrückung des Mangels finanziert wird. Da diese Beschwerde vom Verwaltungsgericht beantwortet wird, könnte sich allenfalls ein Anlass zur Medienarbeit ergeben (Einverständnis der Beteiligten vorausgesetzt).

Hamburg/Gletterens, 31.1.2011/Änderungen vom 11.3.2011

Für das Protokoll: Ronald Roggen